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Workshop zum Thema Datensicherung, 28. Oktober 2010

Presseinformation:

„Hardwareprobleme und Bedienerfehler sorgen für Datenverlust”

 

KREFELD Manche Dinge sind so selbstverständlich, dass man sie erst vermisst, wenn man gezwungen wird, darauf zu verzichten – im besonderen Maße gilt das für Daten auf dem Computer. Rund zwei Dutzend IT-Führungskräfte und -Mitarbeiter aus unterschied-lichsten Branchen trafen sich jetzt zum aktuellen Workshop mit dem Thema Datensicherung (neu-deutsch: Storage) auf Einladung der Synectico GmbH im Krefelder Nordbahnhof. Edgar Scholl, Vertriebs-mitarbeiter der Synectico, übernahm die Einführung in das heikle Thema. Den zweiten Part zu rechtlichen Aspekten übernahm der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Johannes Thoma, der sich im täglichen Berufsall-tag insbesondere mit Handelsrecht, IT-Recht, Internet und E-Business auseinandersetzt. Abschließend ging es dann unter Regie von Fernando Mendes um den praktischen Nutzen von Storage-Lösungen.

 

In seiner Einführung machte Edgar Scholl bereits deutlich, dass Datensicherung weit mehr ist als schlichtes Daten kopieren auf einen anderen Datenträger oder ein anderes Laufwerk: „IT-Spezialisten in diesem Bereich müssen sich über Risiken, Aufbewahrungsfristen, Organisation, Dokumentation und Statistiken ebenso im Klaren sein wie über den Sonderfall Mailarchivierung, steuerliche Aspekte im Falle einer Betriebsprüfung oder das grundsätzliche Fach-chinesisch in diesem Bereich“, machte er das grundsätzliche Problem deutlich. Neben der eigentlichen Datensicherung auf alternative Speichermedien spielt natürlich auch die Möglichkeit der schnellen Datenwiederherstellung (Restore) schon bei der Planung eines Backups eine hervorragende Rolle.

„Datensicherung dient vor allem dem Schutz vor Daten-verlust durch Hardware-Schäden, Diebstahl, Computerviren, versehentliches Überschreiben oder Löschen von Daten sowie Manipulation“, umriss Edgar Scholl das weite Feld. „70 Prozent des geistigen Eigentums von deutschen Unternehmen befindet sich auf Computern und Laptops, rund 90 Prozent der gespeicherten Daten werden nie gesichert“, überraschte Scholl seine Zuhörer mit fast sensationellen Befragungsergebnissen in deutschen Unternehmen. Als wesentliche Ursachen von Datenverlust nannte er in erster Linie Hardwareprobleme (59 Prozent), Bedienerfehler (26 Prozent) und korrupte Software (9 Prozent), gefolgt von Viren, Naturkatastrophen und sonstigen Ursachen.

Nach dem Einstieg von Edgar Scholl erläuterte Dr. Johannes Thoma, Partner der SKW Schwarz Rechtsanwälte aus Düsseldorf, die rechtlichen Aspekte der Datensicherung. Er löste auf ebenso informative wie eindringliche Weise den scheinbaren Widerspruch auf, den das Datenschutzrecht vorschreibt: So werden Unternehmen aufgrund diverser Gesetze dazu verpflichtet, Daten langfristig zu archivieren – gleichzeitig schreibt das Datenschutzrecht vor, dass Informationen gelöscht werden müssen.

Abgerundet wurde der kurzweilige Workshop zu Storage & Backup durch einen Blick auf Trends und aktuelles Marktgeschehen: Dabei standen zentrale Datensicherung, virtualisierte Umgebungen, Snap-Shot- und Replikations-technologien ebenso im Vordergrund wie die Daten-Deduplizierung. In Praxisbeispielen und teilweise mit Hilfe von Live-Demos wurde aufgezeigt, was in diesen Bereichen derzeit bewährt und erfolgreich einsetzbar ist. Die unterschiedlichen Szenarien sorgten im Anschluss noch für rege Diskussion und Erfahrungsaustausch im Zusammenspiel der anwesenden IT-Experten, die die Gespräche auch beim anschließenden Essen im Nordbahnhof noch rege fortsetzten.
 

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Thomas Küppers | Vertrieb